Demonstration am 05.02.2026 in Stuttgart
Am 5. Februar 2026 gingen in Stuttgart rund 4.800 Beschäftigte des öffentlichen Dienstes auf die Straße, um für höhere Entgelte und bessere Arbeitsbedingungen zu demonstrieren. Unter ihnen waren auch Mitglieder des Bund Deutscher Rechtspfleger, deren Teilnahme von der Bezirksgruppe Stuttgart organisiert wurde. Die Forderung lautet sieben Prozent Gehaltserhöhung, mindestens 300 Euro.
Der dbb und der Beamtenbund und Tarifunion Baden-Württemberg (BBW) hatten die Beschäftigten des öffentlichen Dienstes in Baden-Württemberg zu einem landesweiten Warnstreik aufgerufen. Der Protestmarsch führte durch Stuttgart mit anschließender Kundgebung im Oberen Schlossgarten. Dort sprachen dbb-Vize Andreas Hemsing, BBW-Landesvorsitzende Kai Rosenberger und Joachim Weschbach von der bbw jugend.
In der letzten dbb-Bürgerbefragung hatten 73 Prozent der Befragten angegeben, dass der Staat nicht mehr handlungsfähig sei. Die Beschäftigten des öffentlichen Dienstes sind die Grundlage für einen handlungsfähigen Staat. Das muss sich auch im Geldbeutel und in den Arbeitsbedingungen widerspiegeln.
